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Kriminalität - Terror


In Münster geschieht ein Verbrechen! Zwei Unschuldige und der Täter sterben.
War der Täter ein Deutscher oder ein Muslim? Was für eine Scheißfrage! Nationalität und Religion vergleichen.
Richtig wäre gewesen:
  • Welche Religion hatte der Täter? War er katholisch, evangelisch, muslimisch, jüdisch, hinduistisch, budhistisch oder gehörte er zur größten Gruppe der Ungläubigen?
  • War der Täter Deutscher oder Ausländer? Wird diese Frage korrekt beantwortet, darf keine Religion genannt werden.
Wenn der Täter christlich war, war das dann ein christlich motiviertes Attentat? Nein, natürlich nicht. Christliche Täter sind immer phsychisch gestört.
Wenn der Täter ein Muslim war, war das dann ein islamistisches Attentat? Selbstverständlich, denn es gibt keine phsychisch gestörten Muslime.

Spielt es für das Opfer / die Opfer von Verbrechen eine Rolle, ob sie aus wirtschaftlichen, religiösen oder politischen Gründen Opfer werden? NEIN!

Die Frage nach dem WARUM verstellt den Blick auf die Opfer und überhöht die Motive der Täter.

Wichtig ist:
  • Welches Verbrechen wurde begangen?
  • Kann der Täter ermittelt werden?
  • Welchen Strafrahmen sehen unsere Gesetze vor?

Apropos Verbrechen und Sicherheit:
Die absolute Sicherheit, welche besonders Politiker der konservativen bis rechten Parteien mit der Einführung eines Überwachungssstaates und der Aufhebung von Grundrechten (Unschuldvermutung, Fernmeldegeheimnis, Versammlungsfreiheit, Recht am eigenen Bild, ...), in Aussicht stellen, gibt es nicht.
In der christlich-abendländische Kultur (gerne von der CSU gegen Muslime verwendet) gab es schon sehr früh den ersten Brudermord. Wenn es also eine christlich-abendländische Kultur gibt, dann gehören Verbrechen (Brudermord, Kreuzzüge, Sklaverei, Hexenverbrennung, ...) zwingend dazu.

Eingestellt 08.04.2018

In Belgien sterben 3 Menschen durch ein Gewaltverbrechen! In den Medien wird die Frage gestellt "War es ein verabscheuungswürdiges Gewaltverbrechen oder gibt es einen terroristischen Hintergrund?". Schließt das eine das andere aus?
Ist auch wirklich wichtig zu wissen, warum die Menschen umgebracht wurden. Die Angehörigen fühlen sich bestimmt besser, wenn ihr Familienmitglied einfach so ermordet wurde und nicht aus terroristischen Gründen. Schluss mit der Überhöhung terroristischer Taten!

Ergänzt 30.05.2018