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Islamistische Terrorgefahr

Drei schwere Verbrechen (Würzburg, München, Ansbach) in einer Woche und der Ruf nach mehr Sicherheit, weniger Flüchtlingen, mehr Polizei und dem Einsatz der Bundeswehr wird immer lauter.

Terror / Amok / Schwere Gewalttaten in den letzten 45 Jahren in Deutschland (ohne getötete Attentäter):
  • 1971 - 1993: 34 Tote durch die RAF (deutsche Linksextremisten)
  • 1972       : 17 Tote durch Palästinenser (München)
  • 1980 - 2016: 40 Tote durch Rechtsextreme (Oktoberfest, Mölln, Solingen, NSU, München)
  • 2002 - 2015: 47 Tote durch Amokläufe ohne nachgewiesene polit. Gesinnung (u.a. Winnenden, Erfurt, ...)
  • 2011 - 2016: 13 Tote durch Islamisten (Frankfurt, Berlin)

Sonstige statistische Zahlen:
  • 2013 gab es laut Kriminalstatistik 2122 Fälle von "Mord und Todschlag" wobei ~75 % der Täter aus dem Familien- und Bekanntenkreis kamen.
  • Circa 3500 Menschen sterben pro Jahr auf deutschen Straßen.
  • Ungefähr 110000 Menschen sterben jährlich in Deutschland an den Folgen des (Passiv-)Rauchens.
  • Alkoholkonsum bringt ca. 70000 Menschen pro Jahr in Deutschland um.

Aus dieser Aufstellung lässt sich nicht wirklich eine erhöhte Terrorgefahr durch radikale Muslime herleiten, wenn ich überhaupt Angst vor dem Terrortod haben sollte, dann wird er mich vorraussichtlich aus der neonazi-rechten Ecke ereilen, wobei es wesentlich wahrscheinlicher ist, dass mich einer meiner Bekannten umbringt oder ich durch ein Auto sterbe. Wenn es dem Staat wirklich ernst ist mit meiner Sicherheit, sollte mein Freundeskreis sowie der Straßenverkehr im Ostallgäu wesentlich intensiver überwacht werden.



Eingestellt: 04.08.2016
Ergänzt: 14.01.2017