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Islam gehört zu Deutschland


Der Islam gehört zu Deutschland - frei zitiert nach Wulff und Merkel! So ein Quatsch!
Deutschland ist ein christliches Land - noch so ein Quatsch!

Die Präambel des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland beginnt mit den Worten "Im Bewußtsein seiner Verantwortung vor Gott und den Menschen ..." und regelt "Glaubensfragen" in den Artikel 3 und 4 der Grundrechte.
Art 3
(3) Niemand darf wegen seines ..., seines Glaubens, seiner religiösen oder ...  Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden....
Art 4
(1) Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich.
(2) Die ungestörte Religionsausübung wird gewährleistet.


Es gibt keine Bestimmung, die angibt, an welchen Gott zu glauben oder welche Religion auszuüben ist. Also kann auch keine Religion zu Deutschland gehören.
Zu Deutschland gehören alle Menschen, die hier leben, die sich an unsere Gesetze halten wollen und die ihren Glauben im Rahmen unseres Grundgesetzes und unserer Rechtsnormen ausüben wollen.
An welchen Gott die in Deutschland lebenden Menschen glauben ist Privatsache und wer seinen Glauben im Rahmen der Gesetze ausübt, muss sich auch nicht öffentlich von Taten anderer distanzieren und rechtfertigen.

Unter Artikel 140 des Grundgesetzes sind unter Anderem die Bestimmungen der Artikel 136 und 137 der deutschen Verfassung vom 11. August 1919 aufgeführt.
Art. 136
(1) Die bürgerlichen und staatsbürgerlichen Rechte und Pflichten werden durch die Ausübung der Religionsfreiheit weder bedingt noch beschränkt.
(2) Der Genuß bürgerlicher und staatsbürgerlicher Rechte sowie die Zulassung zu öffentlichen Ämtern sind unabhängig von dem religiösen Bekenntnis.
(3) Niemand ist verpflichtet, seine religiöse Überzeugung zu offenbaren. Die Behörden haben nur soweit das Recht, nach der Zugehörigkeit zu einer Religionsgesellschaft zu fragen, als davon Rechte und Pflichten abhängen oder eine gesetzlich angeordnete statistische Erhebung dies erfordert.
(4) Niemand darf zu einer kirchlichen Handlung oder Feierlichkeit oder zur Teilnahme an religiösen Übungen oder zur Benutzung einer religiösen Eidesform gezwungen werden.
Art. 137
(1) Es besteht keine Staatskirche.
(2) Die Freiheit der Vereinigung zu Religionsgesellschaften wird gewährleistet. Der Zusammenschluß von Religionsgesellschaften innerhalb des Reichsgebiets unterliegt keinen Beschränkungen.
(3) Jede Religionsgesellschaft ordnet und verwaltet ihre Angelegenheiten selbständig innerhalb der Schranken des für alle geltenden Gesetzes. Sie verleiht ihre Ämter ohne Mitwirkung des Staates oder der bürgerlichen Gemeinde.



eingestellt 14.01.2015