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Biogas und Holz


Biogasanlagen (heißen nur so, weil sie biologisches Material verarbeiten, nicht weil sie so gesund sind) vergären biologische Stoffe zu Gas. Im Betrieb entweicht auch das Gas Methan, welches 25-30 mal klimaschädlicher ist, als Kohlendioxid. Von der Ursprungsidee der Verwertung biologischer Reststoffe (z.B. Gülle, Mist, Abfälle) hat man sich mittlerweile weit entfernt. Monokulturen, die nur dem Anbau von Biomasse zur Beschickung von Biogasanlagen dienen, schädigen die Tier- und Pflanzenwelt dauerhaft. Große Maschinen verdichten den Boden und verunreinigen die Umwelt durch Abgase.

Holz / Energiewälder zur Klimarettung. Nicht perfekt getrocknetes und verbranntes Holz führt zu starken Feinstaubemissionen.

Biogas und Holz setzen bei der Verbrennung nur so viel CO2 frei, wie während des Wachstums der Pflanzen aus der Luft aufgenommen wurde. Deshalb gelten sie als wichtig für die Klimawende. Auch Erdöl und Erdgas setzen nur so viel CO2 frei wie die ihnen zugrundeliegende Pflanzenmasse vor Jahrmillionen aus der Luft aufgenommen hat. Nach der Logik von Biogas und Holz sind also auch Erdöl und Erdgas klimaneutral.

Die Verwendung von Biogas und Holz als Brennstoff führt zu keiner Verringerung des CO2s in der Luft. Die Belastung steigt nur nicht an! Das ist keine Klimawende, sondern nur ein Klimastop, dessen Zweck zuallererst die Schaffung von Zusatzeinkommen für Land- und Fortswirte war.

Eine echte Klimawende, mit dem Ziel der deutlichen Verringerung der ausgestoßenen klimaschädlichen Gase, darf nur noch Technologien fördern, die auf Verbrennung verzichten.


Eingestellt: 27.05.2016