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Sozialversicherung


Zur Zeit finanzieren die abhängig beschäftigten Arbeitnehmer anteilig mit ihren Arbeitgebern große Teile der Sozialversicherung. Häufig gut verdienende Bevölkerungsteile (Beamte, Unternehmer, Privatiers, Arbeitnehmer über der Beitragsbemessungsgrenze, ...) beteiligen sich nicht.
Ich schlage eine Sozialversicherungspflicht für alle Steuerpflichtigen vor. Die Sozialversicherungspflicht sollte zehn Prozent des Bruttolohns (= alle Einkommensarten werden zur Berechenung des Bruttolohns addiert) betragen. Der Arbeitgeberanteil entfällt, da nun alle Einkommensbezieher ( Einkommen aus Arbeit , Vermögen, ...) in die Sozialkassen einzahlen!

Erworben wird damit der Anspruch auf
  • Hilfe bei Arbeitslosigkeit (Hartz IV)
  • Anspruch auf eine Grundrente nach 45 Vollzeitbeitragsjahren (gleiche Rentenhöhe für alle)
  • Anspruch auf die Grundleistungen zur Gesundsheitsvorsorge und Heilfürsorge im Krankheitsfall
  • Anspruch auf Leistungen im Pflegefall
  • Leistungen analog zur jetzigen Unfallversicherung

Mit diesem Modell werden alle Bezieher von Einkommen zur Finanzierung des Sozialstaats herangezogen. Durch einen Sozialversicherungssatz von 10% leistet jeder im Rahmen seiner Möglichkeiten. Wer im Alter bzw. im Krankheitsfall oder bei Arbeitslosigkeit über eine Grundversorgung hinaus abgesichert sein will, muss privat vorsorgen, ohne dies steuerlich geltend machen zu können.