www.zecherle.de

Bildung


Einheitliche Lehrpläne für alle Schularten

(abhängig vom Schulniveau) in Deutschland (nicht nur unverbindliche Bildungsstandards). Es muss möglich sein von einem Bundesland in das andere zu wechseln, ohne dass dabei komplett andere Lehrplaninhalte für jede Jahrgangsstufe verbindlich sind. Es würde endlich Ruhe an der Schulfront eintreten. Kein Gezänke mehr vor Landtagswahlen - alle Schulformen bleiben erlaubt - aber die Inhalte sind in jeder Jahrgangsstufe gleich (von der Schulform abhängig).

Einheitliche Abschlussprüfungen für alle Schularten

Zur Zeit werden in einigen Bundesländern die Prüfungen für einige Fächer zentral erstellt. In manchen Bundesländern erstellen die Schulen ihre Abschlussprüfungen komplett selber. Dies ist gegenüber den Schülern, die sich z.B. für ein Studium deutschlandweit bewerben müssen, ungerecht, da nur die Noten zählen und nicht die Bedingungen unter welchen diese entstanden sind.

Einheitliche Bezeichnungen für Schulen gleichen Niveaus

Zur Zeit gibt es folgende Bezeichnungen für Schulen der Sekundarstufe I: Hauptschule, Mittelschule, Realschule, Gymnasium, Regionalschule, Erweiterte Realschule, Realschule plus, Oberschule, Regelschule, Sekundarschule und Stadtteilschule. Nach den nächsten Landtagswahlen wird diese Auswahl bestimmt wieder erweitert.

Einheitliche Lehrerausbildung in Deutschland

Ausländische Berufsabschlüsse sollen leichter anerkannt werden. In Deutschland kann ein Lehrer zur Zeit nicht in ein anderes Bundesland wechseln, da seine Ausbildung nicht oder nur teilweise anerkannt wird.

Neuausrichtung der Lehrerausbildung

Die Lehrerausbildung muss weg vom Fachwissenschaftler mit Lehrerschein hin zum Lehrer mit Fachwissen. Einbeziehung der vorschulischen Betreuung in die Lehrerausbildung. Die Primarstufenausbildung muss die Kita, den Kiga und die Grundschule umfassen. Die Sekundarausbildung I (Klasse 5 - 10) muss den Einsatz an allen Schulen der Sekundarstufe I ermöglichen. Gleiches gilt für die Sekundarstufe II. In allen Schularten würde dies auch einen Wechsel des Schultyps, entsprechend der wechselnden persönlichen Lebenssituationen, ermöglichen. Natürlich bedingen diese Änderungen eine einheitliche Bezahlung aller Lehrer (Einstiegsamt A11).

Ganztagsbetreuung

Das bei den familienpolitischen Leistungen eingesparte Geld steht für eine sinnvolle Ganztagsbetreuung auf freiwilliger Basis zur Verfügung. Wer sich entscheidet sein Kind nicht in die Kita oder Ganztagsschule/klasse zu geben bekommt dafür keinen Ausgleich - er/sie dürfte die staatlichen Angebote ja nutzen, tut es aber nicht!

Studium

Die Studienordnungen sollten dahin geändert werden, dass der Abschluss als Bachelor zu den nicht wissenschaftlichen Ingenieurtätigkeiten bzw. berufsbezogenen Tätigkeiten befähigt. Die bisher immer noch gelehrten, viel zu umfassenden theoretischen Inhalte sind lediglich der "Vor-PC-Tradition" geschuldet und werden zum größten Teil im Berufsleben nicht mehr gebraucht.
Erst die darauf anschließende Ausbildung zum Master sollte zur wissenschftlichen Arbeit befähigen.
Eine solche Zweiteilung ist auch für bisher dafür nicht vorgesehene Studiengänge nötig. Warum bisher alle Ärzte, Pharmazeuten, ...  zu Wissenschaftlern ausgebildet werden, ist für mich nicht ersichtlich. Die überwiegende Mehrheit der Ärzte, Pharmazeuten, ...  arbeitet später nicht wissenschftlich, sondern "praktisch" und viele während des Studiums gelernten Inhalte sind häufig für die Berufsausübung unnötig. Auf dem Weg zum Wissenschaftler werden aber viele junge Menschen aussortiert, die vielleicht z. B. sehr gute Ärzte geworden wären.