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Lindenberg umzingelt

So wie in der Karte eingezeichnet, könnte es aussehen.
  • Vierspuriger Ausbau der B12 (steht ganz oben auf der CSU-Regionalwunschliste) im Lindenberger Osten.
  • Ortsumgehung auf der Westseite zur Entlastung der Kemptener Straße. Von manchen Anwohnern gefordert und vom Bürgermeister immer wieder ins Gespräch gebracht.
  • A 96 im Norden Lindenbergs.

Was wären die Folgen:
Der vierspurige Ausbau der B12 würde mehr Verkehr anziehen. Der Lärmschutz durch eventuelle Geschwindigkeitsbegrenzungen würde durch das erhöhte Verkehrsaufkommen überkompensiert. Geschwindigkeitsbegrenzungen würden die angebliche bessere Anbindung des Ostallgäus/Kaufbeurens/Kemptens konterkarieren und sind deswegen unwahrscheinlich. Also bleibt für die Lindenberger mehr Lärm durch mehr schneller fahrende KFZ und zusätzliche LKWs.
Die Ortsumgehung auf der Westseite  würde mit Sicherheit in geringem Umfang zur direkten Lärmentlastung der Kemptener Straße beitragen. Der Verkehr nach Buchloe würde weiter durch Lindenberg fließen. Zusätzlich würde ganz Lindenberg, besonders alle Anwohner westlich der Kemptener Straße durch die Umgehung zusätzlich belastet, da der Großteil des Verkehrslärms, durch die Hauptwindrichtung aus Westen, in Richtung Lindenberg "verweht" wird. Der Aufwand einer Westumgehung "nur zum Lärmschutz" der Anwohner erscheint mir doch zu groß. Ich vermute vielmehr ein weiteres Gewerbegebiet (jede Umgehung brachte bisher ein Gewerbegebiet!) mit noch mehr (Last-)Verkehr und noch mehr Lärm.
Lärm und Verkehrslärm gehören zum heutigen Leben und Buchloe/Lindenberg verdanken ihre Attraktivität zum großen Teil ihrer guten verkehrstechnischen Erschließung. Weiteren Verkehr durch zusätzliche Straßen anzuziehen ist aber der falsche Weg. Vielmehr sollten intelligente Leitsysteme die Nutzung der vorhandenen Straßen verbessern und der öffentliche Nahverkehr ausgebaut werden.
Bild "Politik Buchloe:Lindenberg_Umgehung_600.jpg"
eingestellt am 10.01.2014